Yvonnemonyer’s Blog

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Bye-bye Juni 20, 2009

Einsortiert unter: my opinion — yvonnemonyer @ 1:05 nachmittags

Dies ist nun mein letzter Eintrag auf diesem Blog.

Hier möchte ich noch einmal Bilanz ziehen über den Kurs “IKT”. Insgesamt fand ich den Kurs sehr lehrreich, da ich mir in diesem Zusammenhang viele IKT-Kenntnisse erarbeitet habe, die ich vorher nicht hatte.

Die Einführung in die verschiedenen Seiten im WWW, die man für sich selbst nutzen kann (PLE), wie delicious, mo0dle, WIKI und andere, finde ich nun sehr praktisch, da ich, wenn ich einmal mehr mit PCs arbeiten sollte, mit diesem Wissen meine dortige (Lern-) Umgebung ganz anders gestalten kann, sodass sie für mich übersichtlicher wird. Dies spart dann auch Zeit in der alltäglichen Arbeit damit, wenn man zum Beispiel alle wichtigen Seiten auf einer persönlichen Startseite wie bei google gesammelt hat.

Auch die Materialien und Links zu helfenden Podcasts für die zusätzlichen Arbeiten fand ich nützlich, da vieles von der Projektarbeit ja “learning by doing” war. Es hat mir geholfen, mich den einzelnen Projekten autodidaktisch zu nähern, weil ich so meine eigenen Kompetenzen erweitern konnte. So musste ich mich beispielsweise erst im Rahmen des Studiums mit PowerPoint auseinandersetzten. Dafür habe ich selbiges dann umso öfter für PH-Projekte verwendet. So kann man eine PowerPoint-Präsentation von mir für die “Allgemeine Didaktik” zu dem Buch “Moral ist lehrbar” von Prof. Dr. Lind auf Ilias in dem IKT-Ordner unter “Präsentationen Studierende” sehen. (Ich habe die Präsentation vorerst dort abgelegt, weil der entsprechende Ordner dafür in der AD noch nicht eröffnet wurde.)

Bei der Literatur zum Seminar fand ich, dass die meisten Bücher ( mit Ausnahme von Graf ) auch auf eine Unterrichtssituation ohne PC anwendbar sind, sodass ich davon auch als Lehrperson ohne IKT-Hintergrund profitieren kann.

Darüber hinaus glaube ich, dass die erlernten neuen IKT-Kompetenzen auch ausserhalb von Unterrichtssituationen wertvoll für den Einzelnen sein können. Ein E-Portfolio zu kreieren kann beispielsweise auch in der Berufswelt ausserhalb des Kontexts Schule von uns verlangt werden. Da finde ich es praktisch, dass ich im IKT-Modul schon einen ersten Versuch wagen konnte.

Zuletzt sei gesagt, dass ich mir noch etwas Zeit gewünscht hätte, damit jeder im IKT-Kurs alle seine Extra-Projekte noch vor allen hätte zeigen können. Obwohl wir in den PowerPoint-Präsentationen mehrere Projekte zumindest teilweise vorgestellt bekamen, wäre es schön gewesen, wenn noch alle die vollendete Arbeit hätten präsentieren können.

Damit verabschiede ich mich nun aus dem Netz und widme mich wieder mehr der nicht-virtuellen Welt. ;-)

 

Eine klare Kritik am E-Assessment Juni 8, 2009

Einsortiert unter: my opinion — yvonnemonyer @ 11:45 vormittags

Kürzlich haben wir in IKT ein E-Assessment ( eine Klausur, welche sich auf einem online-Forum befindet) durchgeführt.

In diesem Zusammenhang möchte ich die Meinungsfreiheit im WWW nutzen, um dieses E-Assessment klar zu kritisieren, ebenso die Arbeitsform “E-Assessment” als solche, da ich mich durch das online-Setup ungerecht behandelt fühle.

Meine Erfahrung mit der besagten Online-Klausur war die, dass ich wohl vorbereitet zu derselben erschien und munter vor mich hin arbeitete, als es zu einem technischen Problem kam, welches mir nicht nur eine ganze online-Seite löschte, sondern mich mit “neu einloggen” und “alle verloren gegangenen Beiträge neu schreiben” 20 Minuten kostete. Zwar bekam ich netterweise am Schluss 10 Minuten länger Zeit, aber 10 Minuten waren eben weg und ich konnte meine übersprungenen Antworten nicht mehr korrigieren. *hzhfhdkekd!*

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Ich fühlte mich schon ab dem Zwischenfall unter Zeitdruck und war dadurch nicht mehr motiviert.

Wichtig ist an diesem Erlebnis meine Schlussfolgerung für die Praxis im Unterricht: Ich würde meine Schüler nicht solchen Tests aussetzten. Neben der ohnehin schon vorhandenen Nervosität wegen des Lernstoffs kommt es zu erhöhtem Stress für die Prüflinge, sobald es zu technischen Schwierigkeiten kommt. Dies ist ein zusätzliches Hindernis zum Erfolg, weswegen in von E-Assessments in der Schulpraxis dringend abrate.

Ich möchte E-Assessments selbst nicht komplett schlecht machen: Ich halte sie für eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Leistungskontrolle, wenn die Prüflinge tatsächlich in aller Welt verstreut sind und durch das E-Assessment dennoch räumlich flexibel ihre Leistung erbringen können.

In unserem Fall jedoch hatte ich das Gefühl, das E-Assessment sei nur um seiner selbst willen durchgeführt worden, da wir es alle nebeneinander im Unterrichtsraum ablegten. Welchen wir, nebenbei bemerkt, allwöchentlich ohnehin betreten und daher meiner Meinung nach nicht wirklich eines E-Assessments bedurft hätten.

Dies gilt übrigens nicht nur für IKT, wo der Versuch eines E-Assessments wegen des fachlichen Bezugs ja noch irgendwie nachzuvollziehen wäre, sonder auch für die Kollegen von der AD. Auch dort mussten wir trotz allwöchentlicher Anwesenheit ein E-Assessment machen. Zwar nicht vor Ort; bei der Wahl des Ortes waren wir frei; aber wir hätten es genau so gut schriftlich ablegen können. (In meinem Fall, endete das mangels eines eigenen PCs dann so, dass ich den online-Test in einem Internet-Café machte, während genau neben mir ein Araber mit voller Lautstäke ins Internet-Telefon brüllte. )

Daher lehne ich es klar ab, E-Assessment in Bildungsinstitutionen durchzuführen, nur um zu zeigen, dass man mit dem technischen Fortschritt geht.

Aufgrund der nach Maja Graf erlernten “Netiquette” verzichte ich nun auf weitere Ausführungen und schliesse meine Kritik.

 

Mein E-Portfolio Juni 2, 2009

Einsortiert unter: IKT-Projekte — yvonnemonyer @ 12:44 nachmittags

Heute habe ich einige Daten für mein E-Portfolio auf moodle geladen.

Dazu möchte ich kommentieren, dass ich etwas verwirrt war, was die äussere Form desselben betraf. Die Rubrics für das E-Portfolio wirkten auf mich mächtig, jedoch schienen die freigegebenen E-Portfolios auf moodle von unseren Mitstudenten nicht so ausufernd. Sicher handelt es sich dort auch um (noch) nicht vollständige Portfolios, wenn man mal die Anzahl von Einträgen begutachtet.

Jedoch war in den Rubrics von Bildern und Multimedia-Elementen und so weiter die Rede – das volle Programm eben. Im Rahmen von moodle schien mir eine solche Auswalzung des Portfolios unangemessen. Deshalb beschränkte ich mich darauf, nur wenig Text zu den Dateien zu produzieren und auch Bilder und Videos sind nur über links zu erreichen.

In meinem ersten Entwurf des moodle-Portfolios hatte es viel Text und Bilder, jedoch hätte das Ganze dann eher wie ein Blog ausgesehen. Und mit dem leeren Spalten rechts (Datum und Status) auf moodle hätte das echt unschön gewirkt.

In der Literatur zu E-Portfolios auf ILIAS wird mehrfach angesprochen, dass auch Web logs als E-Portfolios gesehen werden können, da man auf ihnen häufig auch das Thema des Blogs reflektiert. Ich deklariere meinen Blog daher hiermit zum E-Portfolio. Leider dürfen wir in IKT ja nicht zwei Leistungsnachweise in der gleichen Form haben, weswegen in mein E-Portfolio auf moodle eingerichtet habe, obwohl eigentlich lieber einen zweiten Blog erstellt hätte.

Als Kompromiss habe ich einzelne Blogeinträge mit meinem moodle-Portfolio verlinkt. Dies ist ein Vorteil, wenn man das Ganze online betreibt: Die verschiedensten Dokumente können in das Portfolio einfliessen; von doc-Dateien über elektronische Seiten.

Der Blog selbst ist auch mit meinem E-Portfolio verlinkt, da er auch ein Produkt meiner Arbeit im Zusammenhang mit IKT ist. Ich hoffe mal, dass mein E-Portfolio den Anforderungen genügt. Meinen Blog finde ich aber ansprechender. Die äussere Form ist demnach wohl dem individuellen Geschmack überlassen.

 

Powerpoint-Präsentation zu meiner Internet-Rallye Mai 27, 2009

Einsortiert unter: IKT-Hausaufgaben — yvonnemonyer @ 1:50 nachmittags

Ich habe heute die verlangte Powerpoint- Präsentation zu meiner Internet-Rallye fertiggestellt. Mit Powerpoint arbeiten konnte ich schon vorher, da wir dergleichen auch schon für die Videolektion in Allgemeiner Didaktik machen mussten. Daher fiel mir die Arbeit an sich leicht. Das vogegebene Beispiel auf ILIAS hat mir geholfen, was die inhaltliche Struktur anging, denn ich war ja vor den Ferien wegen meines Schulpraktikums nicht anwesend und wusste daher nicht recht, was zu tun war.

Wieder einmal musste ich mich zurückhalten, was die farbliche Gestaltung der Präsentation anging – ich habe einfach eine Vorliebe für all jene Hintergrundbilder, die so bunt sind, dass sie wenig Seriosität suggerieren. ;-)

Durch die Arbeit an der Präsentation habe ich nun wegen der diesbezüglichen Fragen eine genauere Vorstellung davon, wie ich diese Rallye wann im Unterricht einsetzen würde, sofern ich eine “Macbeth”-Einheit zur Verfügung habe. Ich hatte diese Rallye als Aufgabe für die Schlussphase einer solchen Einheit konzipiert, stellte nun aber fest, dass die mit der Rallye verbundenen Inhalte anschliessend weiter ausgebaut werden können: Da es auch um Adaptionen von “Macbeth” in Film und Theater geht, kann den Schülern eine Vielzahl von Aufgaben angeboten werden, die damit in Verbindung steht. Dies geht von der gemeinsamen Ansicht einer Theateraufführung oder eines Films zu dem Drama bis zu eigenen künstlerischen Aktivitäten der Schüler selbst ( kleine Szenen auf der Bühne entwickeln oder auch filmen). Die Arbeit mit einer Kamera würde nebenbei auch technische Fähigkeiten schulen. Auch ist mir eingefallen, dass ich interessierten Schülern als Zusatzaufgabe anbieten könnte, selbst eine kleine Internet-Rallye zum Thema zu erstellen. So würden die Schüler auch gleich selbst lernen, wie das geht. Obgleich einige unter ihnen es gegebenenfalls schon sowieso können…. jene können sich dann immerhin in bereits vorhandenen Fertigkeiten verbessern.

Zuletzt muss ich anmerken, dass man an der PH – und das hat mich schwer beeindruckt- CD-ROMs selbst bedrucken kann. Dies fand ich heraus, weil ich meine Präsentaion zur Sicherheit brennen wollte und mir einer der Supporter angeboten hat, die CD doch gleich ordentlich zu beschriften. So ist immerhin sichergestellt, dass ich morgen nicht die Falsche mitnehme ;-)

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Erpenbeck und Sauter: Kompetenzentwicklung im Netz Mai 19, 2009

Einsortiert unter: IKT-Literatur — yvonnemonyer @ 10:38 vormittags

In diesem Beitrag möchte ich das oben genannte Werk kommentieren.

Erpenbeck und Sauter geben zunächst eine umfassende Definition davon, was Werte und Kompetenzen sind, bzw. ihrer Meinung nach darstellen. Ausgehend von diesen Beschreibungen wird dann auf diverse Aspekte des Blended Learning eingegangen. Zuvor werden auch relevante didaktische Ansätze wie Behaviorismus und Konstruktivismus erläutert, die beim Blended Learning eine Rolle spielen.

Bereits hier fällt mir auf, dass auch beim Blended Learning auf Ansätze zurückgegriffen wird, welche ebenso im traditionellen Lernen und Lehren, also Lernende und Lehrende Auge in Auge, von grosser Bedeutung sind. Dies gilt nicht nur für dieses Buch, sondern auch für jenes von Reinmann, welches wir zu lesen hatten. Auch dort wurden ausführlich viele verschiedene Ansätze und Begrifflichkeiten vorgestellt, die nicht ausschliesslich im Blended Learning verwendet werden, sondern auch in nicht-virtuellen Lernszenarien anzutreffen sind. Ausgehend von dieser Beobachtung meinerseits halte ich fest, dass Blended Learning gar nicht die Neuheit ist, die es zunächst zu sein scheint. Schliesslich werden lediglich bekannte didaktische Ansätze aus der Realität auf das relativ neue Medium Web übertragen.

Erpenbeck und Sauter schreiben bei ihrer Definition von Konstruktivismus (hier auf Blended Learning bezogen), dass die gewünschten Lernziele und Inhalte die Methoden bestimmen (Primat der Didaktik). Dies gilt sowohl für Blended Learning als auch für den Konstruktivismus in der Realität. Innerhalb des Blended Learnings allein oder innerhalb einer computerfreien Lernsituation allein scheint mir dieser Ansatz klar. Ein nicht erwähnter Punkt ist jedoch, ob der Konstruktivismus es erlaubt, Blended Learning einfach so als Teil eines Lernprozesses anzubieten, der eigentlich präsent abläuft ( z.B. ein Blended Learning-Projekt mit einer Schulklasse, die ich als Lehrperson eigentlich mehrmals pro Woche zu Gesicht bekomme). Da Blended Learning momentan im Kommen ist, sehe ich nämlich die Gefahr, dass es gelegentlich nur um seiner selbst willen eingesetzt werden könnte, weil es eben angesagt ist. Zweilfellos ist Blended Learning von grossem Vorteil, sobald Lerner tatsächlich nicht vor Ort sein können, gerade in Zeiten der Globalisierung. Jedoch finde ich, dass eine Lehrperson, die Blended Learning anbietet, sich nach dem Konstruktivismus stets die Frage stellen sollte, ob Blended Learning hier das idealste Medium zur Wissensweitergabe ist. Andere Autoren wie Maja Graf warnen zu Recht vor Schwierigkeiten wie technischen Problemen, die den Inhaltsaspekt überlagern. Daher spreche ich mich persönlich zwar für Blended Learning aus, da es den Lernern eine grosse Flexibilität an Ort- und Zeitparametern erlaubt, sowie die Selbstorganisationsfähigkeiten der Teilnehmer schult. Jedoch bin ich gegen eine künstlich erzeugte Lernsituation am Computer, wenn es auch persönlich geht.

 

IKT-Projekt: Internet Rallye zu Shakespeare’s “Macbeth” Mai 14, 2009

Einsortiert unter: IKT-Projekte — yvonnemonyer @ 9:00 vormittags

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Dieser Tage habe ich meine Internet Rallye als Zusatzprojekt für den IKT-Kurs ferstiggestellt.

Meine Rallye ist für den Englischunterricht gedacht und hat als Thema das Drama “Macbeth” von William Shakespeare. Als Orientierung im Bereich Didaktik habe ich die neue Bloomsche Taxonomie gewählt. Damit stellte sich für meine Arbeit an der Internet Rallye ein Problem, da ich es als schwierig empfand, insbesondere die höheren Taxonomiestufen mit in die Fragen der Rallye einzubeziehen. Will man etwa eine Aufgabe zum Thema “create” stellen, ergibt dies ja meist – zumindest in meinem Verständnis der Taxonomie- ein eher komplexes Ergebnis. Für die Rallye benötige ich aber, damit der Spieler auf die nächste Seite gelotst wird, stets ein Wort oder einen Ausdruck, der in nur eine Zeile passt. Will ich aber solch vordefinierte Antworten abrufen, scheinen mir meine Möglichkeiten begrenzt, wenn es darum geht, den Lernenden kompliziertere, aber auch offenere Aufgaben anzubieten.

Deshalb entschloss ich mich dazu, im Zusammenhang mit der Rallye von den Lernenden ein paralles geführtes Lernjournal zu verlangen. So hatte ich die Möglichkeit, einfache Fragen in die Rallye zu tun, deren Ergebnisse unmissverständlich vordefiniert sind (z.B. ” Suche einen bestimmten Ausdruck in einer bestimmten Szene”), während ich gleichzeitig eine Aufgabe für das Lernjournal nachformulierte, die komplexer war und eine höhere Stufe der Taxonomie ansprach. (z.B. “Interpretiere den gefundenen Ausdruck im Zusammenhang mit der Szene”)

Als Ressource für die Internet Rallye verwendete ich hauptsächlich das Werk “Macbeth” selbst, von dessen Existenz in gedruckter Form ich bei jedem ausgehen würde, der die Rallye spielt. Sicherlich mögen Textstellen oder Ähnliches auch im Netz zu finden sein, jedoch bin ich nicht der Meinung, dass man die komplette Rallye künstlich auf Internet polen sollte, wenn man das Buch sowieso besitzt. ( Und jeder Schüler, der es im Unterricht lesen muss, besitzt es in der Regel)

Vereinzelt habe ich auch Links zu Webseiten mit Informationen verwendet, wenn es sich um verwandte Themen handelte, die nicht aus dem Stück hervorgehen. Dabei betone ich jedoch, dass ich diese Links nur eingefügt habe, weil ich das Gefühl hatte, ich muss für die Punkte zeigen, dass ich das kann. Für den tatsächlichen Gebrauch der Rallye würde ich die Links teilweise wieder entfernen und die Lernenden dazu anhalten, per Google zu suchen. Ich finde nämlich, dass den Spielern der Rallye durch die Links zu viel Arbeit abgenommen wird. Das effektive Suchen mit der Google-Suchmaschine will ja auch geübt werden.

 

Maja Graf, Kapitel 5,6 + 7 Mai 6, 2009

Einsortiert unter: IKT-Literatur — yvonnemonyer @ 9:09 vormittags

In diesem Eintrag möchte ich damit fortfahren, das Buch von Maja Graf zum Thema eModeration zu kommentieren.

In den oben genannten Kapiteln führte sie genau aus, welche Schritte eine eModeration beachten muss, wenn sie ein solches Projekt durchführt. Viele genannten Punkte schienen mir beim Lesen als selbstverständlich, jedoch ist es bei so einer Fülle von Aufgaben immer besser, auf alles noch einmal hinzuweisen. Punkte wie Höflichkeit gegenüber den Teilnehmern ( z.B. ein der Netiquette in E-Mails) sollten klar sein, schliesslich gehören sie auch zur alltäglichen Kommunikation. Mit Hilfe der gegebenen Beispiele im Buch kann man sich ein genaues Bild davon machen, wie angemessene Formulierungen im Netz auszusehen haben. Diese Beispiele erscheinen mir als nützlich, da man zunächst glauben mag, dass ein angemessener Ton im Netz selbstverständlich zu treffen ist. Jedoch betont Graf, dass es einen Unterschied zwischen der Kommunikation beim eLearning und persönlicher Kommunikation gibt, da im letzteren Fall nonverbale Signale zur unmissverständlichen Aussage beitragen können. Beim eLearning entfällt dieser Punkt, sodass besonders auf die geschriebene Sprache geachtet werden muss; manches kann missverständlich sein. Daher helfen die Besipiele in Grafs Buch sehr gut.

Ich selbst schätze den von Graf selbst betonten Vorteil von eLearning, dass man bei freier Zeiteinteilung und Ortswahl arbeiten kann. ( Wobei Graf dazu auch “Fallen” wie ungünstige Arbeitsplätze und mangelhaftes Zeitmanageent erwähnt)

Ausgehend von dem Buch allein entstand bei mir jedoch der Eindruck, dass die Nachteile überwiegen. Neben den schon erwähnten “Fallen” wären da zum Beispiel noch mögliche technische Probleme bei den Teilnehmern. Die eModeration selbst scheint einen schier ausufernden Job zu haben, mit der ganzen Vorbereitung und dem Begleiten etc. Da lobe ich mir die traditionelle Art Auge in Auge mit dem Lehrernden, das scheint alle von Graf geschilderten Probleme aus dem Weg zu räumen.

Ich selbst habe das von Graf geschilderte Problem der Überlagerung von technischen Problemen und fachlichen Problemen bei unserem eigenen E-Coaching auf moodle nicht so empfunden, weil in meinem Fall auch der fachliche Teil von technischen Dingen handelte. Nach der Lektüre des Buches frage ich mich jedoch, ob das Risiko der Überlappung bei eigentlich nicht technischen Inhalten nicht zu gross ist, um den Mehraufwand beim eLearning noch zu rechtfertigen.

Hauptargument für eLearning bleibt für mich somit der Aspekt der freien Zeiteinteilung, sodass ich selbst durchaus geneigt wäre, mich aus diesem Grund wiederholt für eLearning zu entscheiden.

 

Polieren des Blogs (= angenehmer gestalten) April 23, 2009

Einsortiert unter: my opinion — yvonnemonyer @ 12:14 nachmittags

Nachdem ich wegen Praktika etc. momentan sehr eingespannt bin, möchte ich meinen Blog hier dennoch nicht vernachlässigen. Daher beschloss ich, den Blog langsam ein wenig aufzuhübschen; schliesslich kommt irgendwann der Termin der Benotung.

So war meine erste Handlung in diesem Zusammenhang, den bislang “nackten” Blog in ein farbiges Gewand, d.h. Hintergrundbild, zu kleiden. Bei derartigen Aktionen am PC hätte ich sehr gern stets eine schriftliche Anleitung zur Ausführung der einzelnen Schritte, da ich hier sehr ungeübt bin. Da mir jedoch sowohl die Zeit als auch die Ressourcen fehlten, mich dazu schlau zu machen, stürzte ich mich einfach auf das Programm und drückte ein paar Knöpfchen.

Dies hebe ich so hervor, da es sonst nicht meine Art ist, mich so unvorbereitet an technische Dinge heranzuwagen. Somit haben solche Handlungen bei mir grosses Lern-, aber auch Risikopotenzial.

Jedenfalls entdeckte ich hier in der Seitenleiste das Wörtchen “Darstellung” und war ganz entzückt, als mir darauf von dem Programm diverse Hintergrundbilder als Alternativen gezeigt wurden. Sehr gern hätte ich mich für ein pinkfarbenes Hintergrundbild entschieden, da ich diese Farbe mag, jedoch liess das Bild meinen Blog eher unseriös wirken. Auch ein anderes meiner favorisierter Hintergrundbilder liess den Blog eher blass wirken, sodass ich davon abkommen musste. Daher wählte ich die aktuell sichtbare Gestaltung. Auf das pinkfarbene Hintergrundbild verzichte ich dennoch nicht: Dieses ist auf meinen Englisch-Blog zu bewundern, da in seinem Falle keine Vorgaben bezüglich der äusseren Erscheinung gemacht wurden. Natürlich entbehrt jener Blog auch technische Finten wie Links, Blogrolls und dergleichen, aber dafür ist ja dieser Blog da.

Zudem habe ich heute entdeckt, wie ich “Kategorien” hier bestimmen kann. Nun ordne ich also meine bisherigen Beiträge, welche “unkategorized” ihr Dasein fristeten, in entsprechende Gruppierungen ein.

Obendrein habe ich bei moodle auch ohne jede Anleitung entdeckt, wie ich Dokumente für ein e-Portfolio dort einsortieren kann und habe mir gleich auch dort ein paar Subkategorien eingerichtet, obwohl es noch an Dateien fehlt.

Zu meinen grossen Erfolgserlebnissen ohne schrifliche Anleitung im Voraus muss ich jedoch auch sagen, dass zumindest ich für das Experimentieren am Computer, was das Finden von bestimmten Funktionen betrifft, vor allem Zeit benötige, die ich meist nicht habe. Daher würde ich zur besseren Effizienz jederzeit dennoch zu den schriftlichen Anleitungen greifen, wenn möglich.

 

Ein Kurzbericht zum E – Learning April 9, 2009

Einsortiert unter: IKT-Projekte — yvonnemonyer @ 3:44 nachmittags

computer-ohne-computerIm Rahmen des IKT-Kurses hatte ich wie einige andere Mitstudenten an einem eCoaching-Projekt teilgenommen. Dabei wurden wir,die Coachees, von einem Coach betreut, den wir nicht kannten und nur über Nachrichten im entsprechenden Moodle-Forum kontaktieren konnten. Dieser Prozess sollte sichauf etwa 3 Wochen erstrecken und wurde von einer dritten, uns unbekannten Person mitgelesen.Abschliessend wurde ein kleiner Fragebogen dazu beantwortet und es folgte ein Kurzbericht auf dem eLearning-Forum.

Das eCoaching gestaltete sich so, dass der Coachee, also ich, dem Coach eine Frage zukommen lässt, bei deren Lösung der Coach seinem Schützling behilflich ist. Ich verweise hier auch auf meinen letzten Blogeintrag, welcher das Thema eModeration schon ausführlicher darstellte.

Ich selbst schickte meinem Coach eine fachliche Frage, da ich gern wissen wollte, wie man eine Internet-Rallye erstellt. Da diese als möglicher Leistungsnachweis in IKT verwendet werden kann, wollte ich so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Die Anfangsphase des Coachings war durch gegenseitiges “Kennenlernen” bestimmt, was ich in Gänsefüsschen setze, da dies auf unpersönlicher Basis kaum möglich ist. Das schreibt auch Maja Graf in ihrem Buch “eModeration”, da ihrer Meinung nach die räumliche Distanz zwischen Coach und Coachee eine persönliche Annäherung erschwert. Ich selbst fand dies unproblematisch, da ich neben der Vorstellungsnachricht meines Coaches sein Foto sehen konnte und auf seinem Profil ein bisschen spicken konnte, mit wem ich es da zu tun habe. Ich bin darüber hinaus der Meinung, das ein Lehrer oder Coach in erster Linie eine Ressource für den Lernenden darstellt. Damit meine ich, dass ich von dieser Person vor allem Input und Hilfestellung erwarte, aber nicht unbedingt Persönliches von der Lehrperson wissen muss oder auch will. Daher hatte ich keine persönlichen Schwierigkeiten mit diesem Punkt.

Die Probleme tauchten aus meiner Sicht erst beim Fachlichen auf. Ich hatte fälschlicherweise angenommen, alle eCoaches seinen Computer-Profis, sodass ich überrascht war, als mein Coach sich auch erst selbst nach den fachlichen Hintergründen meiner Frage erkundigen musste. Auch merkte ich, dass ein eCoach nur schwer einen reale Person ersetzten kann, als ich Probleme mit dem von ihm empfohlenen Programm bekam. Dies bemerkt auch Graf, indem sie festhält, dass der eCoach nicht so schnell auf persönliche Regungen des Lernenden eingehen kann, weil er eben nicht da ist. So sass auch ich verstimmt vor dem PC.

Jedoch fühlte ich mich gut gecoacht, weil mein Coach viele von Graf benannte Punkte umsetzte, indem er mich oft lobte und ermutigte. Daher war ich mit dem eCoaching im Grossen und Ganzen zufrieden.

 

“eModeration” von Maja Graf; zweites Kapitel April 3, 2009

Einsortiert unter: IKT-Literatur — yvonnemonyer @ 9:20 vormittags

Ich habe mit der Lektüre des Buches “eModeration” von Maja Graf begonnen, welches ich nun kommentieren möchte. Dabei beziehe ich mich zunächst nur auf das zweite Kapitel, da ich noch nicht weiter gekommen bin.

Ich fand das Kapitel sehr interessant, insbesondere, da ich auf moodle momentan auch an einem e-Coaching teilnehme (welches sich bei mir, die ich keinen eigenen PC habe, dadurch etwas hinzieht…). Im Grunde fasst Graf in dem zweiten Kapitel viel in Worte, was auch ich beim eCoaching so erlebe – nur, dass ich es nicht so präzise hätte ausdrücken können. Zusätzlich vergegenwärtigen sich mir durch das Kapitel erst viele Aspekte des eLearnings, die ich zwar auch auf moodle erleb(t)e, jedoch bislang nicht bewusst wahrgenommen habe.

So schreibt Graf der eModeration (also dem Coach dahinter) verschiedenene Rollen im Laufe des Lernprozesses zu. Zum Beispiel versorgt die eModeration die Lernenden nicht nur mit Fakten und nötigen Hilfsmitteln wie benötigten PC-Programmen oder anderen Medien, sondern versichert sich auch durch Nachfragen des aktuellen psychischen Zustandes seiner Schützlinge. Darüber hinaus werden von der eModeration nicht nur fachliche Leistungen, sondern auch Gedankengänge und Arbeitsschritte verfolgt und gelobt. Ausgehend davon, dass mein Coach das Buch von Graf bestimmt hat lesen müssen, wird mir erst jetzt klar, was er mit einzelnen Fragen oder Kommentaren eigentlich bezweckt.

Dazu möchte ich kritisch anmerken, dass ich persönlich nicht ganz mit Graf übereinstimme, wenn es darum geht, dass die eModeration die räumliche Distanz zwischen Lernendem und Lehrendem überbrücken muss. Ich meine, dass bei einem eLearning die Distanz allen Teilnehmenden klar sein sollte. Zumindest ich persönlich brauche bei so einem Lernprojekt keine Nachrichten meines Coaches, die – wie ich finde – zwar eine Nähe suggerieren (ich meine damit den Fragetyp: ” Wie geht es dir mit dieser Aufgabe?”), eine wirkliche Lernsituation Auge in Auge aber nicht ersetzen können. Als Lernende bin ich zwar gelegentlich froh, mich bei Problemen an einen Lehrer wenden zu können, egal ob in e-Form oder in natura, jedoch kann, wie Graf richtig schreibt, der eCoach nie wissen, wann ich Probleme haben könnte, weil er eben nicht da ist. So kommt es, dass mir als eLernender Kommentare zu meiner Arbeitsweise oder manche Fragen unnötig und somit merkwürdig vorkommen. Diese übertriebene Reflexion kann den Lernprozess meiner Meinung nach eher hemmen. Dabei spreche ich nicht von meinem aktuellen eLearning, sondern allgemein.

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